Mittwoch, 18. Juli 2012

Rezension: Jean-Christophe Rufin - 100 Stunden

Jean-Christophe Rufin - 100 Stunden

Die Welt ist in Gefahr und es bleiben nur noch 100 Stunden...

Inhalt (Klappentext):
Eine fanatische Umweltorganisation verfolgt einen gefährlichen Plan, der die Existenz der Menschheit bedroht. Von Osteuropa zu den Kapverdischen Inseln, von Colorado nach Rio de Janeiro - es bleiben nur hundert Stunden, um die Welt zu retten.
Ein spannender, hochintelligenter Thriller des Goncourt-Preisträgers Jean-Christophe Rufin darüber, wie die Sehnsucht nach dem verlorenen Paradies und einem Leben in Einklang mit der Natur zu mörderischem Fanatismus führen kann.

Meinung:
"100 Stunden" von Jean-Christophe Rufin wird von Wolfram Koch gelesen. Kochs Stimme ist angenehm, und sein Erzähltempo ist angebracht. Man kann der Handlung gut folgen.
Er versteht es sehr gut die Emotionen der Protagonisten umzusetzen und uns die Dringlichkeit und Ausmasse dieser Geschichte verstehen zu lassen.

Rufin greift aktuelle Themen wie Öko-Terrorismus und Fanatismus auf und bastelt daraus einen Thriller zusammen, der einem oftmals den Atem raubt und hoffen lässt, dass nicht wirklich noch jemand auf solche Ideen kommt.

Die Zeitung "Le Monde" schreibt über dieses Buch: "Ein Roman voller Action und Philosophie."
Ich denke, dass diese Zitat es ganz treffend beschreibt, auch wenn einige "philosophische Ansichten" der militanten Naturschützer sehr fragwürdig sind. Fragwürdig und angsterregend, denn es gibt bestimmt einige Menschen, die genauso denken.

Ob es nun den ehemaligen CIA-Mitgliedern gelingt diesen teuflischen Plan zu verhindern, findet ihr am besten heraus, wenn ihr euch "100 Stunden" anhört oder es lest...

Spannend, erschreckend und leider auch ziemlich aktuell - 100 Stunden!

Wertung:
♥ ♥ ♥ ♥

Produktinformation:
Jean-Christophe Rufin - 100 Stunden, gelesen von Wolfram Koch, erschienen 2008 im Argon Verlag,
6 CD`s, 451 Minuten, 29,95 €

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